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Update: Der schwarze Blitz |
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26.01.2007 |
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Ab Mitte Februar ist unser schnellster Schach-Rechner, der schwarze Blitz, in zwei Versionen erhältlich: Die "bewährte" Version besitzt zweimal 2 CPU-Kerne á 3.0 GHz - auf diesem Rechner wurde Deep Junior letztes Jahr ICGA-Computerschachweltmeister und Deep Fritz schlug darauf Wladimir Kramnik. Die neue Version enthält die gerade erst am Markt erschienenen 4-Kern Prozessoren von Intel - also zweimal 4 CPU-Kerne á 2.33 GHz. Je nach Art der Anwendung ist die Leistung beider Ausführungen des Rechners unterschiedlich. Genauere Informationen erhalten Sie in unserem Artikel über den schwarzen Blitz.
Lesen Sie hier Genaueres über den schwarzen Blitz. |
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Chess Tiger 2007 mit moderater Steigerung |
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25.01.2007 |
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Mit Chess Tiger 2007 gelang Christophe Theron in der CSS-Rangliste eine moderate Steigung von ca. 30 Elo, was für die recht lange Entwicklungszeit keinen allzu großen Sprung darstellt. Trotzdem ist diese Engine eine Kaufüberlegung wert, da sie von nun an als UCI-Engine vorliegt und deshalb unter verschiedenen Oberflächen eingesetzt werden kann. Erhalten blieb außerdem der unverwechselbare Charme der Engine, welche durch den "Gamit-Style" auch wesentlich aggressiver eingestellt werden kann. Klaus Wlotzka stellte in seinem Test für die CSS-Rangliste fest, dass der neue Tiger gegen stärkere Engines relativ gesehen um einiges besser punktet (Steigerung um fast 70 Elo) als die zuvor getestete Version 15. Leider reicht das aber immer noch nicht für eine Spitzenplatzierung - Chess Tiger 2007 reiht sich auf Rang 13 ein, was vielleicht auch daran liegt, dass das Raubtier gegen die Engines aus dem unteren Tabellendrittel an Boden verlor. Die Engine ist seit Ende des letzten Jahres bei Lokasoft erhältlich.
Hier finden Sie die Ergebnisse des Chess Tigers 2007 in der CSS-Rangliste |
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Wie man beim Online-Schach bescheißt |
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31.12.2006 |
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Seit es Internet-Schachserver gibt, muss niemand mehr auf den Vereinsabend warten, wenn er Lust auf ein paar Blitzpartien hat. Es gibt auch keine Probleme mehr mit Spielern, die vorher zehn Bier und zum Mittag Zwiebelringe im Knoblauchkranz hatten. Es gibt aber ein ganz neues Problem: Betrüger, die ausnutzen, dass die Partner sich nicht mehr von Angesicht zu Angesicht gegenübersitzen. Sie versuchen, sich mehr Bedenkzeit zu erschleichen oder heimlich ein Schachprogramm um Rat zu fragen, um mit unfairen Mitteln ein paar Partien zu gewinnen. Und noch andere dunkle Gefahren lauern in der rasanten Welt des Internet-Schachs. CSS Online zeigt, wie die Schummler vorgehen und ob man sich schützen kann!
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Rybka gewinnt in Paderborn |
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31.12.2006 |
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Senkrechtstarter Rybka kann seinem Colt eine weitere Kerbe hinzufügen: Beim 16. International Paderborn Computer Chess Championship (IPCCC), welches vom 27.12. - 30.12.06 statt fand, siegte das "Fischlein" wieder einmal überzeugend mit 6.5 Punkten aus 7 Partien. Damit holte Rybka sogar einen Punkt mehr als im Vorjahr und konnte die Konkurrenz wiederum auf Abstand halten. Auf dem zweiten Platz landete mit einem halben Punkt Rückstand der Serienweltmeister Deep Shredder, Rang drei belegte Urgestein Gandalf. |
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28.12.2006 |
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H.O.R.S.T. steht für »Heuristic Opening Repertoire Specialist and Trainer«. Das Spezialprogramm für den Aufbau, die Pflege und das Training des persönlichen Eröffnungsrepertoires ist vor kurzem in der Version 3.0 erschienen. |
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Kramnik war gestern - jetzt kommt Thomas Luther! |
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08.12.2006 |
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Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Als der Computer „Deep Fritz“ während seines Sechs-Partien-Matches gegen Schachweltmeister Wladimir Kramnik in der Bundeskunsthalle Bonn die Führung übernimmt, hat Grimme-Preisträger Olli Dittrich für das Elektronengehirn gleich eine neue Herausforderung gefunden: den HSV zu retten. Wie das? Der clevere Kasten sollte doch geparkt werden neben der Trainerbank, fordert Kabarettist Dittrich, den das bundesweite TV-Publikum in der Rolle eines arbeitslosen Bademantelträgers und Frittenbudenstammgastes „Dittsche“ kennt; gut getarnt könnte „Deep Fritz“ die nächsten Spielzüge vorgeben, und die Norddeutschen dürften in der Ersten Liga bleiben. |
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Ankündigung: 16. Paderborner Computerschach Turnier |
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08.12.2006 |
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Zwischen Weihnachten und Neujahr wird zum 16. Mal das IPCCC (International Paderborn Computer Chess Championship) ausgetragen werden. Vom 27.12. bis 30.12.06 treffen hier einige der stärksten Schachengines der Welt aufeinander, um in dem 7-rundigen Turnier einen Sieger zu ermitteln. Bislang sind Rekordweltmeister Shredder, Überflieger Rybka und acht weitere starke Programme gemeldet. Ein Besuch beim IPCCC lohnt sich immer, denn das Turnier findet im Heinz Nixdorf Museumsforum (HNF) statt - gleichzeitig spielen dort die menschlichen Schachmeister den dritten Paderborner Schachtürken-Cup aus. |
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Fritz schlägt Kramnik 4:2 |
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06.12.2006 |
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Deep Fritz ist der Sieger des World Chess Challenge genannten Schaukampfes. Noch nach der 5. Partie gab es viele Kritiker, die darauf hinwiesen, dass dies nur dadurch möglich geworden ist, dass Weltmeister Kramnik in einer einzigen Partie einen ganz dummen Fehler gemacht hat, sons könne er dem Schachprogramm durchaus Paroli bieten. Nach der überzeugenden 6. Partie ist es jedoch angebracht, einen Schritt weiterzugehen und zu sagen: „Deep Fritz hat den Wettkampf verdient gewonnen.“ Was hat das Match zwischen Deep Fritz auf moderner Hardware und dem Weltmeister Wladimir Kramnik an schachlichen Erkenntnissen gebracht? Peter Vossen geht dieser Frage nach und kommentiert die explosive sechste Partie. |
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Kramnik gegen Fritz: Fünfte Partie wieder remis |
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04.12.2006 |
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In der fünften und vorletzten Partie des Schaukampfes zwischen Wladimir Kramnik und Deep Fritz 10 sahen die Schachfreunde mysteriöse Züge des Weltmeisters, der offenbar gar keinen Eröffnungsvorteil wollte. Fritz konnte ausgleichen und sogar Drohungen aufstellen, die Kramnik in der bisher taktischsten Partie des Matches locker parierte. Es ging ein paar wenige Züge hin und her, bis sich alles in einer beide Seiten befriedigenden Zugwiederholung auflöste. Zwar hat der Weltmeister damit nicht nur seine letzte Weißpartie verbrannt, sondern auch die Siegprämie verzockt, doch wird er sich ohnehin nur geringe Chancen ausgerechnet haben, die zusätzliche halbe Million US-Dollar einzustreichen. Peter Vossen hat die merkwürdige, aber streckenweise spannende Partie kommentiert. |
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Kramnik gegen Fritz: Weltmeisterliche Verteidigungskunst in der vierten Partie |
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03.12.2006 |
In der vierten Matchpartie wählte Kramnik als Schwarzer die Russische Verteidigung, vielleicht nicht die beste Idee, um auf Gewinn zu spielen. Nach der Eröffnung schien Kramnik Ausgleich zu haben, doch Fritz fand in der offenen Stellung einige Ressourcen, um Kramnik zu beschäftigen. Der Weltmeister musste zunächst seinen Läufer gegen einen Springer tauschen, was in Endspielen mit Bauern auf beiden Flügeln oft ungünstig ist, und später sogar eine Zersplitterung seiner Königsflügelbauern zulassen. Diese Vorteile reichten für Fritz jedoch nicht zum Sieg. Nach wie vor in Führung liegend, gab es in der bisher längsten Partie des Schaukampfes ein Remis aus der Position der Stärke für das Programm. Der Weltmeister konnte sich, nachdem er die gesamte Partie über in der Defensive gewesen war, immerhin über eine gelungene Verteidigung in schwieriger Stellung freuen. Peter Vossen hat die Nuancen des Endspiels für CSS Online kommentiert.
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