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30.11.2006 |
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Die erste Partie zwischen Wladimir Kramnik und Deep Fritz sah zuerst nach einem todlangweiligen und immer unentschiedenen Spiel aus – bis Schachfreunde im CSS-Forum einen tatsächlichen oder vermeintlichen Gewinn fanden. Statt des Zuges 30.a4 soll 30.e3 gewinnen. Unser Kommentator Peter Vossen hatte a4 zunächst ein Rufzeichen gegeben und sich damit die Schelte eines tumben Redakteurs eingehandelt, der meckerte, ein so offensichtlicher und logischer Zug bedürfe doch wohl keines Kommentars. Peter hat nun die Partie noch einmal analysiert und einige spannende Varianten gefunden. |
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Menschlicher Fritz remisiert die dritte Partie |
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30.11.2006 |
„Irgendwo um den siebten Zug herum“, antwortete Wladimir Kramnik lachend auf die Frage, wo er seinen Eröffnungsvorteil verspielt habe. Die dritte Partie des Matches war die bisher beste von Fritz. Das Programm opferte einen Bauern für Aktivität und konnte leichten Vorteil erreichen, der sich auf einen Freibauern auf der a-Linie gründete. Kramnik schaffte aber locker ein Unentschieden, indem er für den Bauern die Qualität gab und eine Festung errichtete. Fritz ließ sich freudig auf die Varianten ein und versprach sich mehr als einen Bauern Vorteil, aber man soll ihn dafür nicht tadeln – Festungen gehören zu den wenigen Stellungen, welche die Programme noch nicht verstehen, und ohnehin war alles andere auch sehr remislich. |
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CSS-Rangliste - Neues von Fritz und Rybka |
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29.11.2006 |
Nach etwa einem Jahr veröffentlichte ChessBase wieder eine neue Fritz-Version und wie immer, war das Interesse an Fritz riesengroß. Konnte Autor Frans Morsch nach dem fulminanten Leistungssprung der 9er-Version seine Engine weiter spürbar verbessern? Weitere Höhepunkte stellten die Tests der neuen Rybka-Versionen dar. Rybka 2.2 erschien gleich in 4 neuen Versionen. Wir konzentrierten uns auf die beiden 32-bit-Engines. Kann Autor Vasik Rajlich den Abstand zur Konkurrenz noch weiter vergrößern? Innerhalb der CSS-SMP-Rangliste testeten wir weiterhin Deep Frenzee 3.0 von Sune Fischer aus Dänemark. Abonnenten finden den Bericht hier
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29.11.2006 |
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Der schwedische Computerschachverein SSDF ermittelt und veröffentlicht seit vielen Jahren eine Rangliste aller weltweit verfügbaren Schachprogramme und -computer. Hier ist die jüngste Ausgabe der Top-50: |
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Lucky Punch: Fritz schlägt Kramnik |
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28.11.2006 |
Also, langweilig war das nicht! In der zweiten Partie erwies sich Kramniks Partieanlage als zu tief für Fritz – der Computer jagte einem Angriffs-Phantom nach, während der Weltmeister seelenruhig den Damenflügel aufrollte. Die Kommentatoren waren sich einig: Wladimir Kramnik hat ausgezeichnete Gewinnchancen. Doch was sind Hoffnungen, was sind Entwürfe? Kramnik spielte eine Kombination, mit der er Türme und Damen abtauschen und ein leicht gewonnenes Endspiel erreichen wollte. Die Sache hatte nur einen kleinen Haken: es gab ein Matt. Für Fritz, gegen Kramnik! |
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Kramnik gegen Fritz: Die erste Runde |
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26.11.2006 |
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Der Weltmeister Wladimir Kramnik spielt seit gestern in Bonn gegen das Schachprogramm Deep Fritz 10. Die erste Partie, in der Kramnik die weißen Steine führte, endete mit einem Unentschieden. Peter Vossen war für CSS Online vor Ort und berichtet über die Eröffnungsveranstaltung. Außerdem hat er der eher ereignislosen ersten Partie einige interessante Aspekte abgewonnen und sie ausführlich kommentiert. Abonnenten finden seinen Beitrag hier. |
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Thüringer Computerschachturnier - Die Entscheidung |
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25.11.2006 |
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Am letzten Tag gaben sich drei der vier führenden Programme keine Blöße mehr: Spike, Rybka und Junior gewannen jeweils beide Partien und landeten damit auf den ersten drei Rängen. Mit hauchdünnem Vorsprung (Feinwertung) lag dann am Ende Spike vor Rybka mit jeweils 7 Punkten, während Junior einen halben Punkt weniger auf seinem Konto hatte. Bei Spike und Rybka hatte neben der reinen Enginestärke sicherlich auch die Hardware einen gewissen Einfluss auf das Ergebnis; sie spielten auf einem System mit 2 CPUs mit jeweils zwei Rechenkernen. Spike hatte einen Rechner der neuesten Generation zur Verfügung, der im CSS-Shop unter dem Namen "Der schwarze Blitz" erhältlich ist. |
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Der vierte Turniertag der deutschen Meisterschaft (Thüringen) |
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24.11.2006 |
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Deep Junior konnte sich in den Runden 6 und 7 voll in Szene setzen: Der amtierende Weltmeister gewann beide Partien und rückte damit ins Verfolgerfeld zu Loop auf. Die beiden führenden Programme Spike und Rybka holten 1.5 Punkte und behielten ihre Führung inne. Morgen können nach realistischer Einschätzung noch vier Programme den Titel holen - es bleibt weiterhin äußerst spannend! |
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Runde 4 und 5 in Thüringen |
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23.11.2006 |
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Am dritten Turniertag mussten sich die beiden Tabellenführer Rybka und Spike mit je zwei halben Punkten zufrieden geben, führen aber nachwievor das Feld mit 3.5 Punkten aus 5 Partien an. Auf ihren Fersen befinden sich Loop (3 Punkte) und das breite Mittelfeld aus Shredder, Junior, Zap!Chess und Toga (2.5 Punkte). Unter Wert verkaufen sich bislang Hiarcs, Fritz und Deep Sjeng. |
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Thüringen - der zweite Tag |
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22.11.2006 |
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Am zweiten Turniertag gab es einige schöne Partien zu bewundern, jedoch kaum echte Überraschungen: Nach drei Runden führen die Programme Rybka, Spike und Zap!Chess mit 2.5/3, gefolgt von Loop, Fritz, Shredder und Toga mit 1.5 Punkten. Die anderen teilnehmenden Engines spielen noch ein wenig außer Form; ihre Bediener haben sich jedoch für den morgigen Tag viel vorgenommen. |
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