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| A-Strategie | Nach Claude Shannon: Wenn ein Programm alle möglichen Kombinationen von Zügen und Gegenzügen durchrechnet. Die heute gängige Bezeichnung dafür ist Brute-Force-Methode. Kommentare: null |
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| ACM-Meisterschaften | US-Computerschach-Meisterschaftsturniere der Association for Computing Machinery, zwischen 1970 und 1994, außer 1992, jährlich durchgeführt. Kommentare: null |
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| Advanced Chess | Moderne Form der Beratungspartie, wobei jedem Spieler ein Computer mit Schachsoftware zur beliebigen Verwendung zur Verfügung steht. Mehrere Weltklassespieler haben an einer Serie von Advanced Chess-Bewerben in León, Spanien, teilgenommen. Kommentare: null |
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| Aegon-Turnier | Mensch/Maschine-Vergleichsturnier, das von 1986 bis 1997 jährlich in Den Haag stattfand, gesponsert von der Aegon-Versicherung. Eine große Mannschaft aus Schachcomputern und -programmen spielte gegen eine gleichgroße Zahl von Menschen, darunter namhafte Großmeister. Kommentare: null |
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| Aktivschach | Im Aktivschach (Rapid Chess) hat jeder Spieler eine Bedenkzeit von 30 Minuten für die ganze Partie. Kommentare: null |
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| Algorithmus | Exakte Anleitung zur Lösung eines bestimmten Problems in einer endlichen Anzahl von Schritten (Heuristik, z.B. Alpha-Beta-Algorithmus). Kommentare: null |
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| Alpha-Beta-Algorithmus | Ein Suchverkürzungsverfahren, das zur dramatischen Steigerung der Rechentiefe führt und daher die Spielstärke von Schachprogrammen stark verbessert, entdeckt 1958 an der Universität von Pittsburgh. Erlaubt, große Teile des Suchbaumes abzuschneiden (d.h. zu ignorieren), ohne dass dabei das Ergebnis beeinflußt wird. Durch optimale Anwendung erreicht man, dass statt n nur Wurzel(n) Stellungen untersucht werden müssen. In der Praxis sind Werte um 5 x Wurzel(n) realistisch. Kommentare: null |
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| Alybadix | Eine Serie von Mattsuch- bzw. Märchenschachprogrammen vom Finnen Ilkka Blom. Kommentare: null |
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| Analysestufe | Spielstufe eines Schachprogrammes, auf welcher der Abbruchzeitpunkt des Suchvorganges nur durch den Benutzer selbst bestimmt wird (auch genannt Unendlich- oder Dauerstufe). Kommentare: null |
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| Arbeitsspeicher | Im Arbeitsspeicher bewahrt der Computer den Programmcode und die Daten des gerade aktiven Programmes auf. Der englische Fachausdruck ist „Random Access Memory“ (RAM). Die Einheit dafür ist Megabyte (Mbyte, MB). Daten im Arbeitsspeicher gehen beim Ausschalten des Computers normalerweise verloren. Kommentare: null |
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| Artificial Intelligence | Künstliche Intelligenz Kommentare: null |
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| Aspiration search | Bei der Aspiration search wird zu Beginn der Alpha-Beta-Suche ein erwarteter Bereich für die Bewertung des besten Zuges festgelegt, der sich aus der Bewertung der vorhergehenden Suche plus/minus einer Schwankungsbreite von ca. einer Bauerneinheit ergibt. Durch diese Einschränkung werden Widerlegungen schneller gefunden. Falls die Bewertung des besten Zuges nicht im erwarteten Bereich liegt, muß die Suche wiederholt werden. Die meisten Schachprogramme verwenden diese Methode. Kommentare: null |
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| Assembler | Ein Assembler übersetzt die in symbolischer Form eingegebenen Operationen in die entsprechenden, vom Prozessor direkt verarbeitbaren, Bitmuster. Assembler-Programme sind kleiner und schneller als Basic-, Pascal- oder C-Programme. Der Nachteil besteht in einem erhöhten Programmieraufwand. Kommentare: null |
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| Autoplayer | Mit Hilfe eines Autoplayers, z.B. AUTO232, können zwei Schachprogramme auf je einem eigenen Computer automatisch gegeneinander spielen. Kommentare: null |
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| B-Strategie | Ein Programm spielt laut Claude Shannon gemäß der B-Strategie, falls es nur plausible – und nicht alle – Zugfolgen durchsucht und somit anstrebt, einen menschlichen Denkprozeß nachzubilden. Der erste Versuch damit wurde 1955 bis 1958 von Newell, Shaw und Simon unternommen und schlug praktisch fehl. Moderne Programme verwenden überwiegend modifizierte Formen der A-Strategie (Brute-Force-Methode). Kommentare: null |
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| Backward Pruning | Andere Bezeichnung für Alpha-Beta-Cutoff. Kommentare: null |
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| Basic | Eine Programmiersprache: „Beginners All-Purpose Symbolic Instruction Code“, frei übersetzt „Allzweck-Befehlscode für Anfänger“ heißt. Ein Basic-Programm wird im allgemeinen erst zur Laufzeit zeilenweise in Maschinensprache übersetzt (interpretiert), was Basic den Ruf eingetragen hat, langsam zu sein. Kommentare: null |
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| Battle Chess | Altes Schachprogramm mit animierter 3D-Grafik, nicht stark, also nur für Gelegenheitsspieler geeignet. Es war für fast alle Computertypen und einige Spielkonsolen verfügbar. Kommentare: null |
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| Bauerneinheit | Von der Stellungsbewertung eines Schachprogrammes verwendete Maßeinheit zur Einschätzung einer Stellung. Den ungefähren Tauschwert der Schachsteine kann man damit wie folgt angeben: Springer und Läufer 3, Turm 5 und Dame 9 Bauerneinheiten. Positionelle Merkmale werden meist mit Bruchteilen einer Bauerneinheit bewertet. Kommentare: null |
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| Baumsuche | Das Suchverfahren eines Schachprogrammes stellt man gern als Baum dar: Man hat eine Stamm- oder Wurzelstellung (die Brettstellung), die weiteren Zug- und Gegenzugmöglichkeiten werden als sich verzweigende Äste betrachtet. Am Ende findet man die Blätter (oder Blattstellungen), die das Programm zu bewerten hat. Mit einigen programmtechnischen Kniffen läßt sich die Baumsuche sehr effektiv verkürzen (z.B. mit dem Alpha-Beta-Algorithmus), was einem Abschneiden von Ästen gleichkommt. Kommentare: null |
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| Belle | Ursprünglich reines Schachprogramm, von Ken Thompson 1972 begonnen, weiterentwickelt und schließlich durch eine ausgefeilte Hardware ergänzt. Es gewann mehrere ACM-Turniere und die Computerschach-WM 1980 in Linz. Kommentare: null |
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| Berliner, Dr. Hans | Geb. 1929, Fernschachweltmeister 1968 und Teamleiter von Hitech, einem auf Spezialhardware laufenden Schachprogramm, das zwischen 1986 und 1995 erfolgreich an Computerschach-Weltmeisterschaften teilnahm, jedoch nie den Titel erringen konnte. Kommentare: null |
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| Beta-Version | Noch nicht ganz fertige Version einer Software (oder Hardware), die zu Testzwecken einem begrenzten Kreis von Anwendern ausgehändigt wird. Betatests dienen dem Ziel, einen möglichst fehlerlosen Finalzustand zu erreichen. Kommentare: null |
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| Bewertungsfunktion | Eine wesentliche Komponente von Schachprogrammen, mit der die Endstellungen des Suchbaumes miteinander verglichen werden. Als Bewertungskriterien werden meist einfache schachliche Faustregeln herangezogen: Materialverhältnis (meist dominierend), dazu positionelle Faktoren wie Zentrumskontrolle, offene Linien, Beweglichkeit der Figuren, Bauernstruktur usw. Kommentare: null |
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| Bishop | Englisch für Läufer Kommentare: null |
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