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04.11.2009 |
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FRITZ 12 – Die neue Generation
Das Schachprogramm FRITZ der Firma ChessBase ist in seiner 12. Auflage erschienen. Der CSS-Redaktion stand ein Testexemplar zur Verfügung. Der nachfolgende Artikel beschreibt die Erfahrungen mit dem neuen Produkt aus Hamburg.
Bevor es losgeht…
 | | FRITZ 12 | FRITZ 12 wird in einer (mai-)grünen DVD-Hülle geliefert. Grün scheint neuerdings die Lieblingsfarbe der IT-Branche zu sein, denn schließlich geistert das Schlagwort „Green-IT“ durch alle Gassen. Ob und wie ein Schachprogramm den Klimawandel unterstützten kann, ist aber fraglich. In das Auge des Betrachters sticht hingegen die Versionsnummer des neuen Fritz, diese ist in Buchstaben geschrieben – auf Englisch: TWELVE!
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16. Computerschach-WM in Peking |
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07.10.2008 |
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Bei der 16. Computerschach Weltmeisterschaft in Peking (28.09.-04.10.) konnte Rybka seinen Titel wie erwartet verteidigen. Nur zwei Remisen musste das Fischlein abgeben und konnte sich somit souverän gegen das stark besetzte Teilnehmerfeld durchsetzen. Bereits eine Runde vor Schluss stand die Titelverteidigung fest. Mit Hiarcs und Junior konnten zwei alte Bekannte die Silber- und Bronzemedaillen einheimsen. Da diesmal nur 10 Schachprogramme teilnahmen, wurde ein 9-rundiges Rundenturnier ausgetragen, mit einer Bedenkzeit von 2 Stunden für 60 Züge und 30min für den Rest. Die anderen Spiele der Computerolympiade konnten sich teilweise über mehr Teilnehmer freuen: Go oder das Chinesische Schach fand bei den asiatischen Spieleprogrammierern erwartungsgemäß mehr Anklang, so dass hier 18 Programme mitspielten. Die Hardwareausstattung war sowohl im Schach wie auch im Go im Vergleich zum letzten Jahr wieder einmal exklusiver: Mehrere Programme traten auf einem Cluster an, darunter auch die jeweiligen Weltmeister. Ein Rechner mit 8 Kernen war schon fast Standard und Voraussetzung dafür, oben mitspielen zu können. Lediglich Leela schaffte es im Go, mit nur vier Kernen sich unter die Hardware-Giganten zu mischen. Leela-Autor Gian-Carlo Pascutto konnte sich gleich doppelt freuen: Neben seinem Go-Programm Leela (Bronze 19x19, Silber 9x9) schaffte es sein Schachprogramm Deep Sjeng, die Blitz-Weltmeisterschaft im Schach zu gewinnen. |
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02.08.2008 |
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Der Finaltag brachte eine Neuauflage des Titelmatches vom vorigen Jahr: Rybka gegen Shredder. Und das Erwartete ist geschehen: Rybka hat seinen Weltmeister-Titel gegen Shredder verteidigt. Das Erwartete ist aber in unerwarteter Weise geschehen, denn Rybkas Sieg war keineswegs souverän; erst durch einen Sieg in der vierten und letzten Finalpartie sicherte sich Vasiks Fischlein die Krone. Im Spiel um Platz drei gab es ein Tiebreak zwischen Naum und Sjeng, das in einer Amageddon-Partie gipfelte. Zu sehen gab es diesmal kuriose Zugsequenzen, obskure Bauernopfer und merkwürdige Bewertungen. Einen großen, illustrierten Abschlußbericht gibt es in den nächsten Tagen im Magazin. |
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Mainz: Rybka und Shredder im Finale |
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31.07.2008 |
Am zweiten Tag der Mainzer Livinston Chess960-Weltmeisterschaft sah die Göttin der Statistik mal wieder genauer hin: wenn ein Programm 200 Elo-Punkte stärker spielt als die anderen, dann wird es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit am Ende mit einem standesgemäßen Vorsprung vorn liegen. Genau das geschah; Rybka qualifizierte sich locker und mit komfortablem Vorsprung für das Finale. Der zweite Finalteilnehmer wurde zwischen Shredder und Naum ermittelt, die nach dem ersten Tag nur einen halben Punkt auseinander lagen. Mehr im Magazin. |
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Weltmeisterschaft im Chess960 in Mainz gestartet |
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30.07.2008 |
 | | Alexander Naumov | Es ist wieder soweit: die Weltmeisterschaften im Chess960 in Mainz haben begonnen. Neben Stars wie Vishy Anand, Magnus Carlsen, Alexandra Kosteniuk und Katherina Lahno spielen auch die Computer ihr eigenes Turnier. Die Bühne, auf dre die Programme das nach dem Sponsor Livingston benannte Championat bestreiten, steht wie im vergangenen Jahr im Foyer der Rheingold-Halle, so daß jeder Schachenthusiast die vermutlich höchstklassigen Chess960-Partien des Turniers ansehen kann. Wovon nicht nur Feld-, Wald- und Wiesenschächer Gebrauch machen, sondern auch etliche Großmeister, Hikaru Nakamura zum Beispiel. Mehr dazu im Magazin. |
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Rybka 3 in Kürze erhältlich |
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18.07.2008 |
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Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Ab dem 4. August wird die neue Version des stärksten Schachprogramms der Welt erscheinen! Das Rybka-Team, bestehend aus Vasik und Iweta Rajlich, Larry Kaufman und Jeroen Noomen, hat über ein Jahr an Rybka 3 gearbeitet. Die Spielstärke der Engine wurde drastisch verbessert (mindestens +80 Elo), die Stellungsbewertung ist präziser, die Parallelisierung der Deep-Version ist effizienter geworden und einige neue Features sind hinzugekommen (z.B. persistente Hashtabellen, die auch abgespeichert werden können - für Analysen eine sehr nützliche Eigenschaft). Weiterhin ist das Eröffnungsbuch, welches separat erhältlich ist, auf dem neuesten Stand der Theorie und enthält eine Vielzahl von computergeprüften Neuerungen. Mit der bewährten ChessBase-Oberfläche und dem schach.de-Serverzugang für 1 Jahr gebundelt, ist dieses Programm für alle (Computer-)Schachfreunde ein Muss! |
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27.06.2008 |
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Den Hochleistungsrechner des CSS-Shops Schwarzer Blitz gibt es jetzt in einer neuen Version: Der Blitz Watercooled mit Skulltrail-Plattform und Wasserkühlung erreicht leistungsmäßig neue Dimensionen. Das edle Gehäuse der Firma Coolermaster ist sorgfältig verarbeitet und besticht durch sein stilvolles Design. Egal ob für Schach, Videobearbeitung oder Spiele: Mit diesem System erreichen Sie den höchsten Level des z.Zt. technisch Machbaren. Die CPU-Leistung ist durch Übertaktung skalierbar und erreicht in der Regel bis zu 40% höhere Werte als unser bisheriger Spitzenreiter aus der Schwarzen Blitz "HighEnd" Serie. Für Grafikkarten stehen bis zu 4 Slots zur Verfügung, womit sogar Quad-SLI /-Crossfire möglich ist. Auch wenn Grafikpower für Schach bislang nicht von Nutzen ist, könnten sich die Grafikkarten in Zukunft als wertvolle Coprozessoren für Schach und andere Anwendungen (z.B. physikalische Berechnungen) herausstellen - NVIDIA stellte unlängst mit CUDA™ die weltweit erste C-Programmierumgebung zur Verfügung, die Zugriff auf die enorme Rechenleistung der aktuellsten Grafikprozessoren liefert. |
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03.06.2008 |
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Beim diesjährigen ICT8 in Leiden deklassierten zwei Programme die gesamte Konkurrenz. Von Rybka ist man derartiges gewohnt, doch die große Überraschung des Turniers hieß Deep Sjeng. Dieses Programm des Belgiers Gian-Carlo Pascutto verlor lediglich gegen Rybka, schlug aber dafür alle anderen Teilnehmer. Rybka seinerseits remisierte gegen Hiarcs und behielt ansonsten ebenfalls eine weiße Weste. Hiarcs, Diep und Crash Test Dummy hoben sich ebenfalls ein wenig vom breiten Mittelfeld ab. Mit dabei war außerdem Gerd Isenbergs neues Programm HansDampf, welches mit 3.5/9 seinen Einstand feierte. Nun blicken alle Augen gespannt auf die im vom 28.09.-05.10.2008 stattfindende ICGA Computerschach-Weltmeisterschaft. Wird Rybka dort seinen Titel verteidigen oder werden die Verfolger diesmal den Fisch angeln können...? |
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Hiarcs siegreich in Thüringen |
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07.05.2008 |
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"Der Fisch wurde geangelt" - so würde es womöglich die BILD formulieren. Im 17. Thüringer Computerschachturnier (bzw. der 3. Deutschen Computerschachmeisterschaft der Anwender) landete am Ende das englische Programm Hiarcs vor Rybka und Toga auf dem ersten Platz. Bediener und Buchautor Erdogan Günes zeigte sich zufrieden mit der Leistung seines Schützlings, auch wenn er zwei Niederlagen einstecken musste. Rybka blieb ungeschlagen, gab jedoch zuviele Remisen ab. Toga präsentierte sich ebenfalls kämpferisch, es fehlte aber am Ende ein halber Punkt zum Spitzenreiter. |
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Ultima gewinnt 8. Freestyle Turnier! |
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06.05.2008 |
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Das Finale des 8. Freestyle Turniers bot alles, was man sich als Schachbegeisterter nur wünschen konnte: Hochklassige, ausgekämpfte Partien, Spannung bis zur letzten Runde und auch das eine oder andere Skandälchen am Rande. Komodo1 stieg nach der 3. Runde des Finales aus und auch mit dem Accout Rybusia gab es einige Unstimmigkeiten. Doch diese Nebenerscheinungen können in keiner Weise den hevorragenden Eindruck eines schönen Turniers trüben, das Spielern wie Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Denn begleitend gab es diesmal Kommentare im CSS-Forum von unserem Repoter Eduard Nemeth und einige Webcasts von und mit Daniel Mehrmann, der ein paar Schachgrößen zu Gast hatte. Durchsetzen konnte sich diesmal der Spieler Ultima aus Italien, welcher schon öfter am Freestyle teilgenommen, aber bislang noch nicht gewonnen hatte. |
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